Drucken

Rückentraining RESUMED das Rückenkonzept Tel. 02237/97 99 808

am .

"Der Spezialist für Ihren Rücken in Kerpen Resumed"

Redaktioneller Teil am 22.04Starker Rücken - Die beste Medizin

Wohlstand- bzw. Zivilisationskrankheiten belasten uns Tag für Tag. Die effektivste Form gegen die zunehmenden Folgen der „Immobilisation" ist Bewegung gegen Widerstand – die beste Medizin, ganz ohne Nebenwirkungen.

Ein Erwachsener, der kein Krafttraining betreibt, verliert innerhalb von 10 Jahren zwischen 5 und 7 Pfund an Muskelmasse (Fobes 1976 / Evans und Rosenberg 1992). Damit steigt die Verletzungsanfälligkeit. Heute belegen zahlreiche Studien, dass mit korrekt durchgeführtem Krafttraining die Muskulatur bis ins hohe Alter trainierbar bleibt (Westcott / Fiatarone / Frontera).

80% der Rückenbeschwerden basieren auf einer zu schwachen Rückenmuskulatur. Ein starker Rücken kennt keine Schmerzen. Die einzig wirksame Maßnahme zur Vorbeugung wie auch zur Therapie ist spezifisches Krafttraining.

Jahre der Forschung im Zusammenhang mit Krafttraining und Rückenschmerzen haben ergeben, dass eine zu schwache Lendenmuskulatur der Hauptrisikofaktor für Rückenschmerzen ist. Studien von Risch und Nelson (1994) zeigen, dass viele Rückenpatienten bereits nach 10 Wochen gezieltem Training signifikant weniger Schmerzen haben.

Nach der Menopause leidet jede dritte Frau unter Knochenschwund (Osteoporose). Nicht nur die Muskeln, auch die Knochen reagieren auf Widerstand, indem sie stärker werden. Richtig dosiertes Krafttraining hat nicht nur Einfluss auf das Muskelgewebe, sondern auch auf das Knochengewebe. Derselbe Trainingsstimulus, der zum Kraftaufbau führt, erhöht auch die Zugfestigkeit und den Mineralgehalt der Knochen (Menkes 1993). Der Osteoporose kann so aktiv vorgebeugt werden.

Der Zustand und die Form unserer Muskeln bestimmt Ihre ganze Erscheinung; auch die Art und Weise wie Sie sich bewegen. Untrainierte Muskeln sorgen für eine schlaffe äußere Erscheinung. Mit gesundheitsorientierten Krafttraining straffen Sie die Muskeln und damit Ihre Figur.

Drucken

Norbert Sauer

am .

RKL 30.08.2010

Realismus mit feinem Strich

Norbert Sauer zeigt in Pulheim die "Faszination des Augenblicks"

DIETER WOLF

PULHEIM. Seine Bilder kennen viele, wenige dagegen den Künstler, der dahinter steckt: Norbert Sauers dekorative

Gemälde zierten vielfach den Titel des Wochenmagazins "Stern". Doch der 57-Jährige Künstler, der im idyllischen

Langwedel in Niedersachsen lebt, ist weit mehr als der Schöpfer populärer Illustrationen. Seit Samstag zeigt der Künstler

in der Pulheimer Galerie Wehr unter dem Titel "Faszination des Augenblicks" einen Querschnitt seines künstlerischen

Schaffens.

Außerdem signierte er sein Buch gleichen Titels mit Beiträgen der Autorin Anja Es. Norbert Sauers Bilder sind

hyperrealistische Darstellungen privater Szenen, ironisch bis erotisch. Fast immer sind seine Ehefrau allein oder sie

zusammen mit dem Künstler dargestellt.

Melancholische Grundstimmung

Viele der Arbeiten sind geprägt von einer melancholischen Grundstimmung. Die Frau sitzt "als Bild im Bild" in einem

dunklen Raum alleine auf einem Sessel (Interieur VI), oder sie schaut gedankenverloren durch das Frontfenster eines

Cafés namens Casablanca (Warten auf Humphrey). Schließlich erscheint sie in symbolträchtiger Pose, einen Apfel in der

Hand haltend, als wolle sie einen männlichen Betrachter anlocken.

Dann wieder stilisiert sich der Künstler selbst mit Macho-Attitüde. Einmal zeigt es ihn gemeinsam mit seiner Frau am Herd

(Der Küchenchef), dann wieder in einer Kneipe (Der Platzhirsch), dem erotischen Signal eines entblößten Frauenbeins

folgend. Sauer malt seine Bilder mit feinem Strich mit Öl auf Leinwand. Die Darstellungen sind fotografisch genau. Gegen

den Begriff "Fotorealismus wert er sich, vielmehr reklamiert er einen figurativen Realismus.

Der Autodidakt, der in seiner Jugend einst den Beruf des Schauwerbegestalters erlernte, komponiert seine Bilder aus

unterschiedlichen Elementen zu neuen Szenarien.

"Faszination des Augenblicks" mit Bildern von Norbert Sauer ist bis 25. September in der Galerie Wehr in Pulheim,

Venloer Straße 139a zu besuchen. Öffnungszeiten Mo. - Fr. 10 - 13 Uhr und 15 - 18:30 Uhr, Sa. 10 - 14 Uhr.

Das Bild Der Küchenchef zeigt den Künstler Norbert Sauer mit seiner Frau am Herd. (Foto: Wolf)

Alle Rechte vorbehalten - © Redaktionsarchiv M. DuMont Schauberg

Drucken

Gerd Köster

am .

"Scheunenkonzert CASH to Äsch"

KIK CHARITY

Scheunenkonzert CASH to Äsch

mit

GERD KÖSTER

FRANK HOCKER

HELMUT KRUMMINGA

zu Gunsten

KIK Krebsberatung in Köln

GERT MEYER- JÜRES

MARION WERR-REYMOND

ANDREAS ROTHKEGEL

charity scheunenkonzert 01

A1 Nähe Autobahnkreuz Köln-West an der Ausfahrt Nr. 103 "Lövenich / Weiden / Junkersdorf" abfahren und nach links auf die Aachener Strasse (B55) stadtauswärts.

300 m nach Ortsausgang Köln-Weiden rechts ab in die Bonnstrasse, am S-Bahnhof Weiden-West vorbei, unter der Bahnlinie durch bis zur nächsten Ampelkreuzung.

Hier links in die Mathildenstrasse Richtung Brauweiler, nach ca. 50 m schräg links auf einen kleinen, asphaltierten Feldweg zwischen Pferdekoppeln hindurch.

An dessen Ende liegt das Hoftor. Parkplatz auf der Wiese links vor dem Hoftor

Kartenfreischaltung im Internet

krebsberatung in köln e.V.

Kölns unabhängige Beratungsstelle für Patienten und Angehörige

Eintritt 20 Euro/Abendkasse 25 Euro (soweit verfügbar)

Ermäßigt 15 Euro (kik-Mitglieder/Studenten/Schüler/Rentner/Menschen mit Behinderung)

Catering Ruland's Zehnthof (Imbiss und Getränke nicht im Preis inbegriffen!)

Eintritt frei bei Spenden ab 30 Euro / Person (gerne mehr!), Spendenbescheinigung

Kontoverbindung: kik e.V., Kto. 238 820 87 Sparkasse KölnBonn, BLZ 370 50 198

Auch Ihre Freunde sind natürlich herzlich willkommen!

Weitere Kartenbestellungen und Infos bei Karin Henkel, Telefon 0221 4680131, oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

weitere INFO unter: http://www.krebs-initiative-koeln.de/redaktionelles/charity-scheunenkonzert.htm

und

www.galerie-wehr.de

Drucken

Peter Schreiner

am .

"Richeza"

schreinerZum Lichtbildervortrag am Donnerstag, 18. März 2010, 19.30 Uhr

im Kultur- und Medienzentrum in Pulheim, Steinstr. 15

„Richeza – eine Rheinländerin auf dem polnischen Königsthron.

Die Beziehungen zwischen der Abtei Brauweiler und Polen"

In dem Vortrag wird die außergewöhnliche Lebensgeschichte einer jungen Frau im Mittelalter vorgestellt. Gemeint ist Richeza, die älteste Tochter des lothringischen Pfalzgrafen Ezzo und seiner Gemahlin Mathilde. Beide gründeten 1024 die Benediktinerabtei Brauweiler.

Richezas persönliches Schicksal wurde durch die große politische Entscheidung des fränkischen-deutschen Kaisers Otto III. und des polnischen Herzogs Boleslaw des Tapferen vor rund 1000 Jahren bestimmt. Da beide Herrscher damals nach einer neue Gestalt und Gestaltung ihrer Reiche suchten, kam es zu wechselhaften Beziehungen zwischen beiden. Im Jahre 1000 gab es ein historisch bedeutsames Treffen beider Herrscher in Gnesen, das ganz von den Gesten einer großen Freundschaft geprägt war. Um die Bedeutung ihrer „Gnesener Vereinbarung" hervorzuheben, beschlossen Kaiser und Herzog, eine Eheverbindung zwischen ihren Familien. Hierzu wählte der Kaiser seine Nichte Richeza, die Tochter seiner Schwester, der Pfalzgräfin Mathilde.

1013 wurde sie mit Mieszko, dem Sohn des Polenherzogs Boleslaus vermählt. 1025 wurde Mieszko zum König von Polen gekrönt, und Richeza wurde Königin von Polen. Mit Richeza kam eine Welle geistig-kultureller Einflüsse aus dem Land zwischen Rhein und Maas in das Land zwischen Warthe und Weichsel.

Bald nach dem Tod ihres Mannes Mieszko kehrte Richeza in ihre rheinische Heimat zurück, während ihr Sohn Kasimir die Herrschaft der Piasten weiterführte. Richezas Hauptsorge galt nun dem pfalzgräflichen Hauskloster in Brauweiler, dessen große Gönnerin sie wurde. Anlässlich des Todes ihres Bruders Otto im November 1047 gelobte sie den Bau eines neuen Klosters und einer neuen Kirche. 1051 konnte die Krypta und 1061 die Oberkirche geweiht werden. Nur wenige Bauspuren haben sich erhalten. 1063 ist Richeza in Saalfeld gestorben. Im Rheinland verehrte man sie bald nach ihrem Tod wie eine Heilige, obwohl sie nie kanonisiert wurde.

Schließlich schlägt der Vortrag den Bogen vom Mittelalter zur Neuzeit und zeigt, wie die Königin Richeza im Polen des 19. Jhs. von Historikern und Künstlern „wiederentdeckt" wurde, als man begann, nach der Liquidierung der Eigenstaatlichkeit durch die Teilungsmächte Russland, Preußen und Österreich, den Wunsch nach der Wiederherstellung der Nation zu fördern.

Eine Betrachtung der „Wiederentdeckung" der Königin Richeza in Deutschland führt schließlich in die Zeit nach dem Ende der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs. Brauweiler kam hierbei eine besondere Rolle zu. Denn hier, wo in der Geschichte der ehemaligen Abtei Brauweiler einerseits mit Richeza positive Aspekte deutsch-polnischer Vergangenheit fassbar sind, hat andererseits die nationalsozialistische Gewaltherrschaft durch die Einrichtung eines Gestapogefängnisses und nach ihrem Ende ein Displaced-Persons-Lager der britischen Militärverwaltung deutliche Erinnerungen an das dunkelste Kapitel deutsch-polnischer Geschichte hinterlassen. Der Vortrag wird schließlich aufzeigen, wie bereits bald nach Kriegsende an diesem Ort die Königin Richeza als eine „Brücke nach Polen", als ein Symbol deutsch-polnischer Versöhnung erkannt wurde.

Referent: Peter Schreiner

Ort: Pulheim, Kultur- und Medienzentrum, Steinstr. 15

 

Eintägige Exkursionen

Samstag, 20. März 2010

Ganztägige Exkursion nach Duisburg: „Duisburg nördlich der Ruhr"

Unsere Exkursion beginnt mit einem ausführlichen Rundgang durch Ruhrort, der alten Hafen- und Schifferstadt, deren städtebauliche Entwicklung aufs engste mit der Binnenschifffahrt auf Rhein und Ruhr verbunden ist. Hier nahm die Geschichte der Duisburg-Ruhrorter Häfen ihren Ausgang. Heute hat Duisburg den größten Binnenhafen Europas.

Die Mittagspause verbringen wir im Restaurant des Museums der Deutschen Binnenschifffahrt, welches im Zusammenhang mit der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) in einem Jugendstilbad eingerichtet wurde.

Anschließend geht es weiter nach Norden, zur ehemaligen Bergmannssiedlung Beeckerwerth. Die in einer Rheinschleife gelegene Gartenstadt war durch die zum Thyssen Konzern gehörende und in Hamborn ansässige Gewerkschaft Deutscher Kaiser geplant und Mitte der 1920er Jahre für die Arbeiter der benachbarten Steinkohlenzechen Beeck und Beeckerwerth errichtet worden.

In dem heute so dicht bebauten und industrialisierten Duisburger Norden mutet die alte Prämonstratenserabtei Hamborn mit ihrer gotischen Kirche St. Johann wie eine Erscheinung an. Die......

weiter im Lexikon der Galerie Wehr

Drucken

Regina Künzler

am .

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich darf sie ganz herzlich in den schönen Räumen des Golf und Country Club Velderhof begrüßen.

Mein Name ist Thomas Wehr . Ich bin der Inhaber der Galerie Wehr in Pulheim und beschäftige mich, seit meiner Ausbildung zum geprüften Kunsthändler (IHK) und Vergoldermeister mit der Vermarktung und der Erhaltung von Kunst.

Frau Dr. Künzeler- Knufinke hat mich gebeten Sie heute mit Ihrer Kunst vertraut zu machen.

Es handelt sich hier überwiegend um Ölgemälde auf Leinwand , eine jahrhunderte alte Technik, die einen genauen Schichtaufbau erfordert und in ihrer Transparenz aus vielen Lasuren besteht. Die Leuchtkraft und Dreidimensionalität ist nur mit dieser schwierigen, altmeisterlichen

Technik zu erreichen.

Um sich diesem anspruchsvollen Zyklus : „Zeit für Wunder „ annähern

zu können, muss man zunächst einmal den Menschen, der hinter den Werken steht und dessen Geschichte vorgestellt bekommen.

Frau Dr. Künzeler- Knufinke hatte bereits mit 18 Jahren große Erfolge

mit Ihren Zeichnungen und der künstlerischen Umsetzung von Schulprojekten und den dort geforderten Aufgabenstellungen.

Mit 20 Jahren begann Sie dann das Studium der Kunsttherapie

Sie hatte erkannt, dass die Beschäftigung mit Kunst: Ihr und

anderen, helfen konnte , Probleme und Erfahrungen zu verarbeiten.

Dazu bediente Sie sich der Bildsprache und wollte anderen Menschen beibringen sich dieser Sprache zu bedienen.

Sie sollten lernen, dass wozu Worte oft, wegen der unfassbaren Inhalte, fehlen, in Bildern auszudrücken.

Bilderbeschreibung:

Zeit für Wunder

Wunder brauchen Zeit .

Brauchen Wunder Zeit?

Der Zyklus beschäftigt sich mit den Gesellschaftsproblemen unserer Zeit

und in allen Bildern mit unterschiedlichen Sehnsüchten.

- es geht darum einen Sinn im Leben zu suchen und zu finden.

sich mit Reichtum und Armut auseinander zu setzen.

wieder Freude an einfachen Dingen und Kleinigkeiten zu empfinden.

hier und jetzt zu reflektieren und zu handeln.

Nicht vor Problemen davonlaufen , sondern den Tatsachen ins Gesicht zu sehen und nach Lösungen zu suchen. ( Bild 5/6)

nicht in eine künstliche Welt (Golfclub) abzutauchen

Es geht darum sich wieder Zeit für das Wunder des Lebens zu nehmen – Zeit für Menschen,- Zeit für den Partner, Zeit für Kinder !

Wer hat heute noch Zeit

Alle Bilder sind auch gesellschaftskritische Zeugnisse unserer Zeit

Die Bildertiteli n einer Reihe vorgelesen geben einen Vorgeschmack auf die Intension der Künstlerin:

Die Darstellung der Augen bildet den Schlüssel zu diesem Werk:

1. Forbidden Kingdom (verbotenes Königreich),

2. Verzweiflung ,

3. No more war - Krieg und Frieden ,

4. Hope (Hoffnung)

5." mit dem HERZEN sehen" - Titelmotiv

6.Angel – Engel findet sich auch in den anderen

-4-

Anfang : eigentlich war Nr. 2 das erste Bild des Zyklus der aus den Bildern 1 bis 6 besteht.

Bild 2. Titel: Verzweiflung

Verzweiflung in unserer Zeit

Rauchen --- Sucht --- Sehnsucht nach Liebe/Geborgenheit

Sucht wird zur Substitution von Sehnsucht

Zigarette ist etwas zum Festhalten – sie wird zum Ersatz einer

helfenden Hand.

Es wird die scheinbare ausweglose Lage gezeigt. Die Frau ist

verunsichert, verängstigt, -die Augen sind niedergeschlagen.

aber auch Kritik : Ist die Verzweiflung gerechtfertigt oder ein Produkt unserer Leistungsgesellschaft? Von was für ( unwichtigen) Dingen wird unsere Verzweiflung eigentlich ausgelöst?

Bild 1: Forbidden Kingdom ( Lost childhood)

das verbotene Königreich des Luxus und der Sicherheit, für die armen Kinder : hier in der 3. Welt

auch hier geht es um Sehnsüchte, z.B. nach Unbeschwertheit der armen Kinder. Die Augen der Kinder zeigen Furcht aber auch Verlangen.

Wenn wir nicht geben, werden sie es sich nehmen????

( Hintergrund Jahrmarkt/ reiche Welt für Arme verboten)

-für diese Kinder gibt es nur wenig Freude. Hier zählt oft nur der tägliche Kampf um das Überleben --- die Kindheit scheint verloren zu sein.

- Gesellschaftskritik : Bei uns zählt oft das persönliche Vergnügen mehr, als unsere Verantwortung für die Bedürftigkeit armer Menschen zu übernehmen.

Dies wird auch an unserem Spendenverhalten sichtbar : 2 € für Brot für die Welt sind uns zu teuer 10€ für mehrere Karussell Fahrten sind es uns wert.

(Die Künstlerin stellt folgende Frage : Ist es verboten ............?)

Bild 3. No more war------Krieg und Frieden

trotz Krieg gibt es auch Frieden !

der Friede - Sinnbild für Sicherheit und Geborgenheit im

Schoße der Familie „ Überleben ist nur möglich in der Familie"

die Frau und Mutter , „die Schützende Patronin voller Güte...."

Sie wünscht sich für Ihre Kinder Glück, Geborgenheit und eine

sichere Zukunft.

die Augen, „Fenster zur Seele „ spiegeln die Gedanken der Frau

wieder.

Die Künstlerin fragt: „Was denkt der Andere ? "

Bild 4. Hope – Hoffnung

Stellt die Umsetzung des neuen Testament dar:

Man sieht die heiligen 3 Könige, Judas , Maria Magdalena

Maria als Kindmutter , Jesus liegt am Boden

und den Schmetterling , „der die Hoffnung in die Welt trägt"

Bild 5. Mit dem Herzen sehen - Titelmotiv

Es geht darum :

sich Zeit zu nehmen

sich um Dinge zu kümmern zu sehen, zu fühlen und zu handeln

im Hintergrund die Menschen sind wie maskenhafte Geister gemalt

Geister unserer Zeit -

eben Zeitgeister

mit all den Auswüchsen unseres Geistes:

-Profitgier, Schnellebigkeit, ohne Zeit, im Streß,

immer Erreichbar (Handy)-- für wen, wofür erreichbar?

Das Wunder geschieht : Die Frau nährt das Leben (Löwenzahn-keine Rose) , die Natur ( das Leben ) durchbricht die Steine

Die Frau ist dabei ungeschützt, verletzlich. Sie braucht kein Kostüm-- sie versteckt sich im Gegensatz zu den Anderen nicht.

Sie sieht mit dem Herzen und kümmert sich um die wesentlichen Dinge

Bild: 6. Angel - Engel

Frau im Flugzeugwrack

Die Augen in Bilderfolge haben sich verändert : Aus Verzweiflung, Angst, Unsicherheit und Sehnsucht ist Zuversicht geworden:

Sie ist auf dem richtigen Weg , die Probleme sind lösbar , die Lösung ist naheliegend. -- zurück zum Ursprung/ zur Natur/ zur Natürlichkeit.

Zeit für Wunder – Zeit Wunder zu begreifen.

Für Frau Knufinke sind „Engel keine Flügelwesen sondern gefühlvolle

Menschen, die einem mitten ins Herz sehen können, die sehen und handeln".

Diese Ausstellung in einem Golfclub zu zeigen, stellt einen schönen Kontrast zum thematischen Inhalt dar.

Hier ziehen sich Eliten zurück, um sich zu entspannen und um unter Gleichgesinnten, eben unter sich, zu sein.

Durch diese Ausstellung werden die privilegierten Menschen sanft an Ihre Verantwortung gegenüber den armen und bedürftigen Menschen auf dieser Welt erinnert.

Im Golf und Country Club Velderhof e.V. schließt man eben diese reale Welt nicht aus sondern setzt sich auch mit kritischen Themen auseinander.

Dies zeigt, daß auch in so geschützter Atmosphäre die Augen nicht vor den Herausforderungen unserer Zeit verschlossen werden.Im Golfclub Velderhof findet eher eine ungezwungene Auseinandersetzung statt. Es bleibt zu hoffen, dass durch sozialkritische Ausstellungen wie dieser, wieder die Herzen der Menschen berührt werden und es wieder zu mehr persöhnlichen Engagement für die aktive Entwicklung unsere Kultur und Gesellschaft kommt.

Ein schönes Vorbild auch für andere Clubs!

An dieser Stelle möchten wir dem Team des Velderhofes , seinem Präsidenten: Herrn Gerrit Gründgen sowie Frau Karla Körwer herzlich für die gute Zusammenarbeit danken.

Außerdem möchte ich noch auf das Benefizkonzert des Rotary Club Pulheim aufmerksam machen:

Das vierte Benefizkonzert des Rotary Club Pulheim steht vor der Tür. Am 28. November 2009, um 20 Uhr in der St. Martinus Kirche in Stommeln, Hauptstraße, wird der Internationale Deutsche Welle Chor auftreten und das Programm gestalten. Unter dem Titel "Advent von Kisuaheli bis Kölsch. Unterschiedlich - Miteinander" erwarten die Zuhörer adventliche Kompositionen aus der ganzen Welt. Aus dem Erlös dieses Benefizkonzerts werden Konfliktschulungsprojekte des Vereins Gewaltfrei Lernen an Pulheimer Schulen unterstützt. Eintritt 12,00 EUR / ermäßigt 8,00 EUR Einlass ab 19:30 Uhr Anschließend Einladung zu Glühwein und Weihnachtsgebäck Kartenvorverkauf Galerie Wehr ,Venloerstr. 139a Pulheim Reservierungen unter > 02238/54980 möglich

Mit rotarischen Grüßen: Thomas Wehr

Drucken

John Suchy

am .

"Kölner Stadtanzeiger vom 22.01.08"


Ein Blick von New York aus auf Köln
VON FRANK-UWE ORBONS, 21.01.08, 21:09h

"Time Square" heißt dieses Bild, das typisch für den Stil des Künstlers ist.

EXTERNE LINKS

www.galerie-wehr.de

Artikel mailen
Druckfassung

Pulheim - Bereits knapp zwei Stunden vor der Ausstellungseröffnung fanden sich bereits die ersten Kunstinteressierten vor der Galerie Wehr auf der Venloer Straße ein. Auch noch mehrere Stunden nach der Eröffnung herrschte am Sonntagnachmittag ein reges Treiben in der nun seit 40 Jahren existierenden Galerie, die bereits Größen wie Jörg Immendorff, Günter Grass und Armin Müller-Stahl ausstellte. Galeriebesitzer Thomas Wehr war sichtlich stolz auf den Erfolg seiner jüngsten Vernissage. Denn mit John Suchy stellt sich einer der führenden aktuellen Pop- Art-Künstler in Pulheim vor.

Größte Schau

Auf Einladung einer Automobilfirma ist der US-amerikanische Künstler zu zwei Terminen nach Deutschland gereist. Die Pulheimer Ausstellung, die 99 Exponate zeigt, ist die größte Schau außerhalb der Vereinigten Staaten. Sie ist selbst größer als die Retrospektive im Berliner Automobilforum Unter den Linden, wo Suchy am kommenden Wochenende seine Werke signieren wird.

Anders als Kollegen wie James Rizzi und Charles Fazzino, die bereits durch führende Galerieketten seit langem in Deutschland bekannt sind, ist der 1946 in New York geborene John Suchy vorwiegend in den USA geblieben und dort bekannt geworden. Sein Besuch ist auch erst der zweite Deutschlandaufenthalt. Suchy, der zwölf Jahre lang seine Werke auf der Straße verkaufte, kam in den 1980er Jahren etwa zur gleichen Zeit wie Rizzi auf die Dreidimensionalität. Nach wie vor fertigt er seine erschwinglichen Arbeiten noch selbst an; jedes Blatt ist somit ein Unikat.

Drei Themenblöcke vereinigt die Schau: skurrile Stadtansichten von New York, dem „Big Apple“, eine kleine Köln-Kollektion und mehrere Arbeiten über den Euro als Währung. Interessant zu sehen ist, wie Suchy die farbenfrohen Symbole seiner Heimatstadt zu einer kunterbunten Collage vereinigt und sie in eine imaginäre Dreidimensionalität versetzt, die die Bewegungen der Menschen und die Dynamik der Großstadt einfängt. Für viele Ausstellungsbesucher ist die Köln-Kollektion der Mittelpunkt der Ausstellung.

Wehr, der bei dem Thema Pop-Art eher ein jüngeres Publikum vermutete, war ganz erstaunt, dass sich auch reifere Betrachter für Werke wie „Drink doch ene met“ oder „Köln blau“ interessieren. Suchy wurde über seinen deutschen Agenten auf das Thema Köln aufmerksam und collagierte anhand von Fotografien einen Bilderbogen der beliebtesten Köln-Motive. Besonders interessiert an der „Euro“-Thematik zeigte sich die Unternehmensberaterin Anke Niggemann aus Haan, die eine passionierte Pop-Art-Sammlerin ist und in ihrem Schlepptau ihre Geschäftskunden, Banker, Fondsmanager und Steuerberater mitbrachte. So führte sie bereits am Eröffnungstag der Galerie etwa 100 Kunstsinnige, beispielsweise aus Trier, Luxemburg und Gütersloh, zu, die die Sympathie, die Suchy der neuen Währung gewährt, gerne an ihre Kunden weitergeben wollen.

Die Ausstellung „John Suchy - 3-D-Pop-Art“ mit 99 Exponaten ist bis zum 20. Februar in der Galerie Wehr in Pulheim (Venloer Straße 139a) zu sehen.

Drucken

Anton Fuchs

am .

"Aufbau Haarstudio Heckmann"

Aufbau zur Art-In-Shop
Pulheim
fotografiert von Thomas Wehr

fuchs

"Anton zu Hause"

fuchs-2

"Heckmann Außen Nacht"

fuchs-3

Drucken

Ingfried Henze Morro

am .

"StyleGlobe Januar08"

Henze-Morro-VERNISSAGE

Ingfried Henze, genannt Morro, wurde 1925 in Leipzig geboren und begann sein Studium an der dortigen Kunstakademie. Nach dem Kriegsende vervollständigte er seine Ausbildung an der Kunstakademie München unter den Professoren Schinnerer und Gött, deren nMeisterschüler er war. Nach Jahren des Wanderns und Suchens, ndie auch einen längeren Aufenthalt in Tanger einschlossen gelang nihm der künstlerische Durchbruch mit Ausstellungen in Paris und zahlreichen deutschen Städten, speziell München und Düsseldorf.

International beteiligte er sich an Ausstellungen in Amerika: Philadelphia, Detroit, New York, Los Angeles, Montreal und Havanna, sowie in Europa – Stockholm, London, Wien, Verona ... Seit einiger Zeit lebt er in Italien und wir können seine Werke in zahlreichen italienischen und internationalen Sammlungen finden, Ingfried Henze-Morro wird in diesem Jahr 83 Jahre alt. Dies ist für die Galerie Wehr der Grund eine Werkschau mit Arbeiten aus der jüngsten Zeit zu zeigen.

Morro begeistert bereits seit über fünfzig Jahren viele Impressionismus- Sammler und hatte im letzten Jahr große Erfolge in Berlin, als nseine Bilder zur gleichen Zeit in einer Galerie ausgestellt wurden, nwährend, in der Nationalgalerie ,die erfolgreichste Ausstellung aller Zeiten: Die schönsten Franzosen zu sehen war.

Drucken

Werner Heinze

am .

"Die bewohnte Landschaft von Dr.Orpel"

Die bewohnte Landschaft www.galerie-wehr.de

- Arbeiten des Malers Werner Heinze

Die Landschaft des Nordens entwickelt eine sehr spezielle Anziehungskraft. Nicht nur die Weite dieser Landstriche als solche, die dramatischen Himmel, die Wolkenbildung, die Atmosphäre, wie wir sie dort erleben können, bezaubert uns, auch künstlerisch umgesetzt bietet die Küstenlandschaft der Nord- oder der Ostsee einen besonderen Reiz. Die Farben erscheinen viel kräftiger in dieser an sich monotonen Landschaft. Es gibt beeindruckende Perspektiven zwischen Himmel und Meer, die in der Erinnerung nachwirken und die sich künstlerisch aus jenem Landschaftstypus herausentwickeln lassen.

Der Maler Werner Heinze, der im Raum Oldenburg lebt, hat dieser Landschaft in seinem Werk ein Denkmal gesetzt. Bilder von Heinze werden unter anderem von der Galerie Wehr in Pulheim vertreten. Es ist eine besondere Art der Landschaftsmalerei, die überzeitlich wirkt gerade deshalb, weil sie sich nicht davor scheut, Zeitspuren zu konservieren. Selten sind Heinzes Landschaften reine Naturlandschaften, sondern vielmehr handelt es sich hierbei oft um vom Menschen geformte Landschaften mit Deichen oder mit gepflügten Äckern; Zäunen, angelegten Wegen, Leuchttürmen, Parks, Eisenbahnlinien, Kanälen, Anglerkähnen und städtischen Palais.

Trotz dieser eindeutigen Verweise auf einen bestimmten Ort geht es dem Maler weniger um die Wiedererkennung als solcher, sondern vielmehr um die Poesie des Lichtes, das durch seinen visuellen Reiz, Sinneseindrücke evoziert. Um den Genius loci gewissermaßen, wie er sich in sinnlichen Eindrücken manifestiert. Bei jenem von Heinze bevorzugten Landschaftstypus entfaltet das Licht eine besonders intensive Wirkung. Intensiv bedeutet in diesem Zusammenhang eine Wirkung, die in die Tiefe geht und die den Betrachter auf seiner Phantasiereise durch die Zauberwelt der norddeutschen Landschaft begleitet.

Nicht Idyllen sind hier bevorzugt, sondern vielmehr der erdige Typus der kultivierten, vom Menschen bearbeiteten Landschaft. Heinze geht es offenkundig um den Gegensatz zwischen Natur und Naturbearbeitung, Besiedlung, Veränderung der von Natur aus vorhandenen Situationen. Bewusst wählt er die erwähnten Sujets, um dadurch die Präsenz des Menschen in dieser Landschaft zu unterstreichen. Straßen, Brücken, Kanäle oder Häuser – stets ist es das Zusammentreffen von Natur und der im obigen Sinne vorgenommene Naturbearbeitung, die den Reiz dieser Bilder ausmacht.

Die bearbeiteten Felder, die angelegten Wege sind Spuren, die der Mensch in der Natur hinterlassen hat, sind Spuren, die auf die Anwesenheit des Menschen hindeuten. Indem der Künstler unsere Aufmerksamkeit auf jenen Spuren richtet, entreißt er das an sich alltägliche, leicht übersehbare Erscheinungsbild unserer Zivilisation seiner Banalität und verleiht ihm durch die Kunst Beständigkeit und Zeitlosigkeit. Die Brücke beispielsweise wird dabei zum tragenden Element der Komposition, zum Gerüst der Struktur.

Bei Heinzes Bildern wirkt vor allem das sorgsam ausgeklügelte Gleichgewicht zwischen Spontaneität und Komposition. Dieses Wechselspiel bedingt, dass sich der Künstler über die Abbildhaftigkeit, zu der die Landschaftmalerei bisweilen verführt, löst. Er geht stärker auf Distanz zu seinem spontanen Empfinden und objektiviert die Landschaft, wie es bei seiner Technik geboten scheint.

Ganz charakteristisch für Heinzes Malerei ist der Ausschnitt. Durch die Wahl des Ausschnittes und durch den Verzicht auf das Guckkastenprinzip erleben wir eine Art der Subjektivierung. Dies ist so zu verstehen, dass uns der Ausschnitt gleichfalls auf die Beschränktheit unseres eigenen Blickwinkels verweist. Der Mensch ist nicht in der Lage, die Objektivität zu erfassen, weil er selbst als integrierter Bestandteil in die Landschaft, die er malt oder betrachtet, eingefügt ist.

Durch die Ausschnitthaftigkeit seiner Kompositionen zeigt uns der Maler auf eine sehr anschauliche Weise, dass der humane Horizont auf unseren sehr spezifischen Blickwinkel beschränkt bleibt, dass aber die objektive Landschaft jenseits des von uns erfassten Momentes zu suchen ist. Er fokussiert unsere Aufmerksamkeit auf eine bestimmte Szenerie, auf die Spiegelung in einem Kanal oder auf ein Haus, das an einem Kanal steht. Diese Zivilisationsspuren sind gleichzeitig auch Merkzeichen einer Hierarchisierung, wie sie in der Natur an sich nicht vorkommt. Für den Menschen bedeutet „Erkennen" in einem sehr konkreten Sinne „Ordnen". Diesem Prinzip wird der Maler gerecht, indem er seine Komposition bewusst aufbaut und dabei den Blick des Betrachters systematisch lenkt.

War oben von der Ausschnitthaftigkeit die Rede, die für Heinzes Bilder charakteristisch ist, so kann man feststellen, dass er die erwähnten Spuren menschlicher Präsenz sehr bewusst in seine Komposition einbaut und so einen sehr spezifischen bildnerischen Rhythmus entstehen lässt. Trotz der vermeintlichen Subjektivität in den Bildern von Werner Heinze stoßen wir hier auf eine ganze Reihe von bewusst vollzogenen Entscheidungen, die dem Bild seine ganz spezifische Ausstrahlung geben.

Werner Heinze wurde 1955 in Bad Rothenfelde geboren. Nach einer Lehre als Dekorateur und einem Studium der Soziologie an der Universität Bielefeld arbeitete er als freischaffender Künstler. Seit 1983 stellt er regelmäßig aus. Werken von ihm waren außer in der genannten Galerie bereits in der Galerie Leutloff, Berlin, der Galerie Burg auf Fehmarn, der Galerie Moderne in Bad Zwischenahn sowie im Kunstverein Nordham zu sehen. Auch in Spanien, wo Heinze zwischen 1983 und 1988 lebte, waren seine Werke bereits mehrfach in Galerienausgesetllt.

Drucken

Brigitta Zeumer

am .

Pressestimmen

Die Werke von Brigitta Zeumer erinnern in Stil und Symbolhaftigkeit an asiatische Malerei. Auf meist weißem Grund wachsen Farbinseln, die durch schwarze Linien verbunden und ineinander verschlungen sind. Es sind sehr klare Bilder, deren Geheimnis jedoch in der Komposition der Bildelemente liegt. Die Kölner Künstlerin hatte bereits Ausstellungen auf der ganzen Welt. Das Besondere an den Werken von Zeumer ist, dass die Künstlerin mit starker Sensibilität und großem Gefühl für Farben, Gestalten und Material an die Arbeit herangeht. So sind einige Werke auf handgeschöpftem Büttenpapier aus Frankreich gefertigt. Dieses Papier hat eine starke, filzartige Faserstruktur und ist beinahe so dick wie Pappe. Damit erhalten die Bilder allein durch die Auswahl des Untergrundes eine Dreidimensionalität, auch die Farbflächen sind nicht mehr eben, sondern fügen sich in die Struktur des Papiers ein. Zeumer versteht es, auf ganz sanfte Weise Kontraste zu erzeugen. Der Hintergrund der Werke bleibt meist unbehandelt, die Elemente des Bildes treten damit genauer hervor. Auch die unterschiedliche Konsistenz und Leuchtkraft der Farben komponiert Zeumer sensibel zu einem Ganzen.

Annika Ernst, „Süddeutsche Zeitung"

Die Kunstformen aus aller Welt beeinflussen sich gegenseitig. Und so verwundert es nicht, wenn die Spur fernöstlicher Malerei direkt in die Bilder der Kölnerin Brigitta Zeumer (Jahrgang 1939) einfließt. Aus dynamischen Pinselschwüngen, absichtlichen und zufälligen Flecken sind ihre abstrakten Kompositionen entstanden, die im Foyer der Deutschen Welle für gleichermaßen bewegte wie ruhige Farbschwingungen sorgen. Grund für die Präsentation an diesem Ort sind die internationalen Ausstellungsaktivitäten der Malerin, die in den letzten zehn Jahren neben Japan, Taiwan, Hongkong und Singapur mehrfach China besuchte. Mit Stolz erzählt sie von ihren ersten Ausstellungen in Peking und Schanghai, als außer Käthe Kollwitz kaum deutsche Künstler in der chinesischen Volksrepublik bekannt waren. Ihren malerischen Ansatz hatte sie ohne großes Wissen der asiatischen Kulturtradition entwickelt, aber im Zuge ihrer Reisen hat sie viel von der chinesischen Kunst und Begegnungen mit chinesischen Künstlern gelernt. Die konzentrierte Leichtigkeit der Kalligraphie ist als Einfluss in ihrer Arbeit ebenso unübersehbar wie die Ein-Sicht in die Bedeutung der Leere, ausgedrückt im Wechselspiel zwischen reduzierten Farbklängen und weißer Bildfläche. Wenige Gesten genügen, um sich in die verschlungenen Prozesse des Kosmos und des Seelischen einzuschmiegen und zu zeigen, was unaussprechlich ist: das Gleichmaß einer aufgeregten Bewegung, die Zartheit eines (Farb-)Spritzers und die Harmonie der Unruhe. Die Bilder müssen auf einen Schwung sitzen, sonst scheitern sie oder wirken gefummelt. Manchmal reichen ein einziger Strich und ein Kreis mit schwarzer Tusche. Andere Male sind viele Farben ineinander gewirbelt und leuchten wie Blumen in einer Sommerwiese. Die Namenlosigkeit eines intuitiven Farbtanzes steht neben bewussten motivischen Anklängen (wie der Sturz des Ikarus oder der Pilgerweg zum Dom). Reduzierung und Dynamik erscheinen als die Ideale in Brigitta Zeumers Malerei.

Jürgen Kisters, „Kölner Stadt-Anzeiger"

In den Fenstern zum Wassergarten leuchten schon Bilder der Malerin und Graphikerin Brigitta Zeumer. Sie ist nicht unbekannt am Niederrhein. Trotzdem überraschen ihre neuen, atmosphärisch dichten Farbklänge. Sonaten, Sinfonien, auch kleine Strophen hat sie mit Pinsel und Stiften aufs Papier gezaubert. Der großen Harmonie der Welt, die sich abseits vom kleinlichen Alltag bewegt, hat sie ihre Farbmelodien abgelauscht.

In Rot, Blau, Grün und Gelb, akzentuiert von Schwarz, erfreuen sie das Auge und stoßen im Betrachter leise innere Schwingungen an. Daran beteiligt sind die leeren Stellen in jedem Bild. Erst diese regen an, die Bildmelodie weiterzusingen. Aus der intensiven Selbsterfahrung mit ostasiatischer Kunst hat Brigitta Zeumer das Prinzip der Leere gelernt. Es ist wie mit einer Geschichte: Wenn alles mitgeteilt wird, ist das Lesen eine fade Sache. Also möge der Betrachter sich unter den roten Flächen Sonnen, Blüten, ein Symbol für Lebensfreude vorstellen und unter blauen Schatten aufdämmernde Ideen.

Hanne Buschmann, „Rheinische Post"

Die farbkompositorischen Klangwelten eines Wassily Kandinsky scheinen die Aquarelle Brigitta Zeumers wachzurufen. Sie lernt ihre künstlerische Formen- und Farbenwelt als Schülerin von Karl Anton Räderscheidt kennen.

Die Landschaft wird ab 1975 bestimmendes Motiv ihrer Arbeit – jetzt schon in der inzwischen vorherrschenden Aquarelltechnik. Und gerade der flüchtige Charakter und die Leichtigkeit des Aquarells treiben Brigitta Zeumer immer weiter in ihrer künstlerischen Tätigkeit, forcieren das freie Spiel der Farbflecken und Linien bis hin zu jenen neuen Blättern, die tatsächlich als Signum von Empfindungen und Befindlichkeiten gelten können und dem Ziel nahe kommen, Bilder wie Gedichte zu schaffen. Darin ist auch die Möglichkeit zu suchen, in Brigitta Zeumers Aquarellen nicht nur individuelle Sinnzeichen zu sehen, sondern auch Aussagen wie zum Beispiel das Verhältnis der Grundelemente zueinander oder das Wechselspiel mit den Träumen und Hoffnungen der Menschen.

Nikolai B. Forstbauer (aus „Edition S", Deutscher Sparkassenverlag GmbH, Stuttgart)

Drucken

Ute Herrmann

am .

Ute Herrmann stellt seit vielen Jahren bei der Ateliervertretung Galerie K.Wehr aus.

Thomas Wehr berät die Kunden der Galerie Wehr mit Bildern von Ute Herrmann vor Ort.Rufen Sie uns an Galerie Wehr:02238/54980

Mediterrane Landschaften, wie die Hügel von Pienza oder das Tal der Ombrone in der Toskana mit seinen Sonnenblumenfeldern, wo Zypressen die Wege schmücken und Kornfelder sich mit Mohnwiesen abwechseln, inspirieren Ute Herrmann zu ihren Motiven. Eine besondere Bedeutung kommt hierbei dem Licht des Augenblicks und der Lust an der Farbe zu.

Die flammende Mittagshitze der Provence über den Lavendelfeldern in der Hochebene des Valensole wird eingefangen und umgesetzt in leuchtende Bildserien.

Aber auch die irisierenden norddeutschen und dänischen Rapsfelder, die Schlei mit ihren Seglern bei Kappeln in der Flensburger Förde oder die typischen Sylter Haustüren in Keitum finden in ihren Werken ausdrucksvoll Gestalt.

In ausdrucksstarken Farben läßt Ute Herrmann meditarrane Landschaften, französische Straßenszenen und auch nordische Rapsfelder zu Motiven werden. Übergroße Mohnblumen und Tulpen machen Vorfreude auf den Frühling

Durch das Wechselspiel von Licht und Schatten und das Experimentieren mit ungewöhnlichen Formaten entstehen Ansichten von überaschender Intensität.

Die Künstlerin wird anwesend sein.

Drucken

Boris Lauffer

am .

Der Künstler Boris Lauffer starb im Alter von 74 Jahren Weite Himmel waren charakteristisch für sein Schaffen

von HANNA STYRIE

PULHEIM, Boris Lauffer ist tot. Vö1lig unerwartet starb der bekannte Künstler in der Nacht zum Dienstag im Alter von 74 Jahren. Der Maler und seine Frau Marie waren mitten in den Vorbereitungen für ei­ne Ausstellung in Hamburg; zuvor hatten sie noch Reisen nach London und Wien ge­macht.

Seit über 40 Jahren wohnte Lauffer in Brauweiler, wo ein 2,50 Meter hohes Bild in der Kapelle der Abtei Brauweiler die Erinnerung an ihn wach hält. In die Kreuzform hat Lauffer eines der für ihn typi­schen Motive gemalt: einen schier unermesslich weiten Himmel, der sich über einer hügeligen Landschaft erstreckt, in der ein einzelnes Haus zu sehen ist. Boris Lauffer liebte die Landschaft und das Wechselspiel der Farben, das er auf vie­len Reisen in die Provence, in die Bretagne, die Normandie und die Toskana studierte. Die weiten Himmel sind charakte­ristisch für sein Schaffen. In allen Schattierungen hat er sie gemalt: hell und licht oder dunkel und gewittrig; In die schmalen Landschaftsstreifen darunter ducken sich kleine Häuser, die ihm als Symbol für

Schutz und Zuflucht dienten.

In seinen Bildern themati­sierte er immer wieder die Frage nach der Begrenztheit des menschlichen Seins. Das mag der Grund dafür sein, dass noch ein weiteres Bild in einer Kapelle zu sehen ist. Für das Maria-Hilf-Krankenhaus in Bergheim schuf er eine Ar­beit mit dem Titel: „Durch das Kreuz den Himmel sehen".

Lauffer wurde im Riesen­gebirge geboren; sein Paten­onkel war der Schriftsteller Gerhart Hauptmann. Nach dem Zweiten Weltkrieg ging die Familie zunächst nach Braunschweig. Boris Lauffer wurde ein erfolgreicher Wer­betexter und Producer und

Er liebte die Landschaft und das Wech­selspiel der Farben: Mitten in den Vorbe­reitungen für eine Ausstel­lung in Ham­burg wurde Boris Lauffer aus dem Leben gerissen.

wurde für seine Arbeit drei­mal mit der „Cannes-Rolle" ausgezeichnet, dem Oscar für Werbefilmer. Gemalt hatte das Multitalent schon immer; als er sich vor etwa zwölf Jah­ren von der Werbung zurück­zog, begann er eine zweite Karriere als Künstler. Er be­stritt zahlreiche Ausstellun­gen im In- und Ausland, sogar in New York hat er seine Bil­der präsentiert. Zuletzt waren seine Arbeiten in Nicosia auf der Insel Zypern zu sehen.

Die Trauerfeier mit anschließender Beerdigung fin­det am kommenden Montag um 13.30 Uhr in der Trauer­halle des Friedhofs Brauwei­ler statt.

Drucken

Tom Hartwig

am .

"ORF in KItzeck"

hartwig

Tom Hartwig hat „eröffnet"!

Am 12.09.06 wurde der neue Showroom von Tom Hartwig alias Gerd Sindelgruber in Kitzeck eröffnet.

Nach einjähriger Umbauarbeit, ist in der ehemaligen Tenne, ein Galerieraum für die perfekte Präsentation von Bildern errichtet und die Eröffnung mit Freunden gefeiert worden.

Mit dabei war der ORF, der am selben Abend bei Steiermark Heute, der Öffentlichkeit die Schönheit der Landschaft, die Restaurierung des Gesamtanwesens und Tom Hartwig (mich) mit neuen Bildern im Galerieraum zeigte.

Als logische Fortsetzung meiner Seßhaftwerdung in der Südsteiermark, wurde dem Wohnhaus, und Atelier der entsprechende Galerieraum zugefügt.

Er soll es ermöglichen neue Bilder, Galeristen aber auch Freunden und Kunstinteressierten im entsprechenden Rahmen zeigen zu können.

So wurde eine Lichtanlage mit Erco Monopol zur perfekten Ausleuchtung angebracht und um den kulinarischen Anforderungen der Südsteiermark gerecht zu werden, ein Thekenbereich installiert.

Da auch daran gedacht ist, dem Raum mit Aktivitäten im Bereich Malerei, Literatur und Musik Leben einzuhauchen, hat sich schon unser Ausnahmekünstler „Sir Oliver Mally" vor Ort umgesehen.

So soll es in naher Zukunft wieder eine Gemeinschaftsaktion Tom Hartwig-Oliver Mally geben. Die Herausgabe des gemeinsamen Katalogs im Jahr 2003, mit künstlerisch gestalteter CD und gemeinsamen Auftreten im Haus der Kunst Graz, im Jänner 2004 ist immer noch in bester Erinnerung.

Ich hoffe Sie mit diesem Anschreiben, für eine Veröffentlichung interessieren zu können und würde mich natürlich auch sehr über Ihren Besuch bei mir in Kitzeck freuen.

Beigefügt sind Fotoaufnahmen von Irmgard Dämpfer, die den Eröffnungstag begleitete.

Bei kostenloser Verwendung der Aufnahmen, bitte ich um Erwähnung des Namens der Fotografin.

Mit freundlichen Grüßen

Tom Hartwig

Drucken

Michael Kupfermann

am .

Kupfermanns Bilder und die Geschichten, die sie erzählen

Michael Kupfermann lebt in Ottersberg, einem Ort zwischen Bremen und Worpswede. Dort hat der in Kiel geborene Künstler zwischen 1977 und 1981 die Kunsthochschule für Malerei und Graphik absolviert. Nach dem erfolgreichen Abschluss gründete er ein Atelier für freie Kunst. Mit seinen Farbradierungen und Unikaten gelang ihm bald der Durchbruch. Namhafte Galerien organisierten Ausstellungen, so die Galerie de Bernardi, Aachen, die Galerie Hansen, Bonn, Kunst am Wall, Bremen, die Galerie Wehr in Pulheim, um nur einige zu nennen, die den Weg des Künstlers bisher begleiteten. Durch seine anspruchsvollen Graphik- und Buchpublikationen erweiterte sich sein Bekanntheitsgrad auch auf internationaler Ebene. 1994 erschien das Buch "Von Walen und Menschen", zu dem Kupfermann sowohl den Text geschrieben hat als auch die Illustrationen gezeichnet. Bei diesem kongenialen Zusammenspiel von Text und Graphik ist es kein Wunder, dass die gesamte Auflage rasch vergriffen war und 1997 ein zweiter Zyklus zum gleichen Thema entstanden ist.

Ebenso rasch vergriffen wie der "Wal-Zyklus" war die Mappe "Yesterday". Sechsfarbige Ätzradierungen und Texte von Tony Sheridan fangen den Geist der Beatleszeit auf und vermitteln auch den später Geborenen etwas vom Feeling in den 60er und 70er Jahren.

Obwohl viele Arbeiten von Michael Kupfermann auf den ersten Blick abstrakt anmuten, schwingen, wie die obige Aufzählung deutlich macht, bestimmte Gedanken immer mit, ohne dabei den Blick des Betrachters allzu eindeutig in eine bestimmte Richtung zu lenken. Sowohl die Titel als auch die Komposition selbst lassen die Freiheit, sich unabhängig davon einen Zugang zu den Werken des Künstlers zu suchen.

Man sollte ein Bild von Kupfermann zunächst eine Weile auf sich wirken lassen, bis sich nach und nach die unterschiedlichen Ebenen erschließen. Der lasierend wirkende Farbauftrag führt den Blick weit in die Tiefe des Raumes.

Im Gespräch mit dem Künstler wird deutlich, wie empfänglich er für die unterschiedlichsten Themen. Es gibt nichts, für das sich der Kupfermann nicht interessiert und das nicht auf die eine oder andere Art und Weise in seine Bilder Einzug finden kann. Kunst von einer solchen Ausdruckskraft entsteht nicht im luftleeren Raum, sondern wird angeregt durch Reisen, Bücher, Gespräche und auch durch die vielen kleinen Gegenstände und Fundstücke, die seinem Atelier die Aura eines historischen Kabinettes verleihen, in dem die Kuriositäten aus unterschiedlichen Kulturkreisen zusammengetragen wurden.

Eine Synthese aus Neuschöpfung und Verarbeitung

Kupfermann versteht seine Kunst als eine Synthese von Neuschöpfung und Verarbeitung. Er nimmt die unterschiedlichen atmosphärischen Schwingungen auf und verdichtet sie in seinen Bildern zu eindrucksvollen Visionen. Um die Wirkung der Farbe so zu steigern, dass sie weit in den Raum hinein ausstrahlt, dafür hat Kupfermann nach einer langen Phase des Experimentierens die ideale Methode gefunden.

Die Farbschichten, die er sorgsam aufträgt, suggerieren Tiefe und Transparenz. Die Leuchtkraft der Farbe wird durch die Zeichnung, die er mit feinem Strich über die Komposition legt, wesentlich erhöht. Gerade bei jenen, mit soviel Feingefühl aufgetragenen Zeichnungen, fühlt man sich an alte, wissenschaftliche Schriften erinnert und in eine ferne Zeit zurückversetzt, als das elektronische Bild noch nicht in dem Maße wie heute die Sehgewohnheiten der Menschen beeinflusst hat.

Aber bei dem einmal gefundenen stilistischen Ausdruck bleibt Kupfermann nicht stehen. Ebensowenig wie es in den Werken eine allzu verbindliche Eindeutigkeit gibt, lässt sich Kupfermann in diesem Punkt festlegen. Er ist weder gegenständlich noch abstrakt, sondern verbindet unterschiedliche Aspekte in seinem Werk zu einem Gefüge, das jedes Mal neu und einzigartig erscheint. Man erkennt zwar deutlich die Handschrift, doch ist das Oeuvre keinesfalls homogen gestaltet, sondern weist unterschiedliche Ausprägungen auf, wobei die Art des Farbauftrags von lasierend transparent bis zu opak pastos reicht. Wie ein einzelnes Werk unterschiedliche Aspekte beinhaltet, so trifft auch für das gesamte Oeuvre zu, dass hier verschiedene Grundtöne mitschwingen und sich aus dieser Vielfalt letztendlich doch ein harmonisches Ganzes ergibt.

Helmut Orpel Herausgeber Artprofil Juli 2006

Drucken

Ricardo Benaim

am .

"Flügeln verkörpern die Unabhängigkeit"

ricardo2